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Yohimbin Informationen

Yohimbin Yohimbe Problemzonen Fatburner

Yohimbin ist ein beliebter Fatburner, der auf natürliche Weise in der Rinde des in Afrika beheimateten Yohimbestrauchs vorkommt.

In der Schulmedizin wurde Yohimbin jahrzehntelang als Mittel gegen Erektionsstörungen eingesetzt, bis die Erfindung von Sildenafil und anderen PDE-5-Hemmern Yohimbin quasi über Nacht obsolet machte.

Im Bodybuilding ist Yohimbin extrem beliebt, da es der einzige Fatburner ist, der gezielt in den Problemzonen das Körperfett reduzieren kann. Bestellen/kaufen kann man das Yohimbin zumindest im europäischen Raum nur per Rezept, da es als Arzneimittel gilt.

Was ist Yohimbin und wie wirkt es?

Yohimbin ist ein alpha-Rezeptoren-Blocker [1]. Die alpha-Rezeptoren sind generell für zwei Besonderheiten bekannt: Zum einen befinden sich unnatürlich hohe Anteile in den Problemzonen, zum anderen behindern sie die Erektionsfähigkeit des Penis [2].

Darüber hinaus wird gemutmaßt, dass Yohimbin zudem die Ausschüttung von Stickoxid steigert, was zu einer Weitung der Blutgefäße führt, wodurch dann mehr Blut in den Penis fließen und diese stärker erigieren lassen kann.

In einer Zusammenfassung von sieben unterschiedlichen Studien konnte klar festgestellt werden, dass Yohimbin im Gegensatz zu einem Placebo zu einer deutlichen Zunahme an Erektionen führt [3].

Jessica Aravelo - Sexy dank Probemzonen-Fatburner Yohimbin
Jessica Aravelo – Sexy dank Probemzonen-Fatburner Yohimbin

Yohimbin für den Fettabbau

Yohimbin Präparate werden vorrangig als Problemzonen-Fatburner vermarktet. Die Wissenschaft ist sich jedoch uneinig darüber, ob und in wie weit dieser Wirkstoff tatsächlich zu einem Fettverlust führt.

Es gibt unzählige Studien, die eine signifikante Fettverbrennung durch Yohimbin belegen, aber auch einige, die zu keinem Ergebnis geführt haben. Bei Durchsicht dieser Studien wird eines klar: Die Gruppen, die mit Hilfe von Yohimbin abgenommen haben, haben dieses anders verwendet und sich anders verhalten, als die Gruppen, die nichts abgenommen haben.

Im Grunde lassen sich die Unterschied zu zwei Punkten zusammenfassen:

  1. Um seine Wirkung als Fatburner zu entfalten, muss Yohimbin unbedingt auf nüchternen Magen eingenommen werden, da Insulin die Wirkung zerstört.
  2. Nach der Einnahme muss ein Training erfolgen, da Yohimbin die Fette zwar aus den Fettdepots herauslöst, diese jedoch erneut eingelagert werden, wenn sie nicht durch sportliche Betätigung direkt verbrannt werden.

Yohimbin Einnahme

Der bekannte amerikanische Autor Lyle McDonald hat zig Studien durchforstet und seine praktischen Erfahrungen mit seinen Klienten zusammengefasst und eine optimale Wirkstoffmenge erkundet [4]. Diese beläuft sich auf 0,2mg pro Kilogramm Körpergewicht.

Ein 100kg schwerer Bodybuilder benötigt somit genau 20mg Yohimbin, während ein 55kg schweres Fitnessmodel 11mg benötigen würde.

Diese Menge wird ca. eine halbe Stunde vor dem Training auf nüchternen Magen eingenommen, d.h. die letzte Mahlzeit sollte vor spätestens 3 Stunden erfolgt sein. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, verwendet Yohimbin einfach komplett nüchtern nach dem Aufstehen und führt dann eine HIIT Cardio Einheit aus.

Die Anwendung an Tagen ohne Training macht aus dem erwähnten Grund, dass sofort nach der Einnahme die freigesetzten Fettsäuren verbrannt werden müssen, keinen Sinn.

Als optimal hat sie die Kombination mit einem ECA Stack herausgestellt.

Yohimbin Nebenwirkungen

Wer Yohimbin verwenden möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass er Yohimbin HCL verwendet und kein Yohimbe. Bei erstgenanntem handelt es sich um das reine Alkaloid, beim zuletzt genannten um den Strauch, der Yohimbin enthält. Man kann das in etwa mit dem Verhältnis von Coffein Tabletten zu Kaffee vergleichen.

Yohimbe enthält neben Yohimbin noch ein Vielzahl anderer Alkaloide, deren Konzentration niemand genau wissen kann und man somit immer das Risiko einer Überdosierung eingeht, was zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann.

Die Nebenwirkungen von Yohimbin beschränken sich größtenteils auf die Herzkreislauf relevanten, wie z.B. erhöhter Blutdruck, Zittern, Schlaflosigkeit und verstärktes Schwitzen.

 

Autor: Steven Rechstein, Harvard University (2018)


Quellenverweise:

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10845767

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25025070

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9649257

[4] https://www.cutz-n-gainz.com/yohimbe-yohimbin/yohimbin-dosierung-lyle-mcdonald/